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Neu beim Yoga

Yoga ist viel mehr als die äußere Form.

„Yoga, das ist doch das, bei dem sich die Menschen verbiegen wie ‘ne Brezel, oder?“ Diesen Satz habe ich lange nicht gehört. Yoga ist bekannter als je zuvor. Seit einiger Zeit schon lese ich Yoga hier, Yoga da. Es scheint in aller Munde. Immer mehr Menschen zieht es in eine Yoga Klasse – aus Neugier und Interesse, durch die Empfehlung von Freunden oder sogar als Tipp vom Arzt.

Der Grund ist letztlich zweitrangig, was zählt ist, dass du den Weg gehst. Ich freue mich über jeden Neuling in meiner Stunde. Natürlich auch über alle anderen Teilnehmer. Und doch ist es mir eine Freude, jemandes Begleiter der ersten Yoga-Erfahrung sein zu dürfen. Denn einer meiner großen Herzenswünsche beschreibt genau das:

Mein Herzenswunsch: Jeder*m den Zugang zu Yoga ermöglichen.

Dabei spielt weder das Alter, der Körperbau, die Herkunft noch sonst ein äußerlicher Faktor eine Rolle. Rahmenbedingungen wie etwaige Einschränkungen (körperlich und/oder mental) sollten vor Beginn der Stunde angesprochen werden bzw. bei ernsten Beschwerden gilt immer die vorherige ärztliche Rücksprache. Denn Yogalehrer sind keine Ärzte – behalte das bitte im Hinterkopf.

Herabschauender Hund - Down Dog - Adho Mukha Svanasana
Dreibeiniger Hund - Three Legged Dog - Eka Pada Adho Mukha Svanasana

Einschränkungen abklären – alles Weiter wird sich natürlich finden.

Für die meisten Neulinge, die sich zuvor weder mit Yoga noch Meditation oder sonst einer Achtsamkeits-/Atemübung beschäftigt haben, kann die erste Stunde schon auch befremdlich oder überwältigend wirken. Das ist völlig normal und in Ordnung. Das Zusammenspiel von Atem und Bewegung, die Fokussierung des Geistes und dazu noch die Asanas, die den Körper in oft ungewohnte Richtungen und durch Abläufe führen, das ist viel Neues zu verarbeiten.

Schlussentspannung - Savasana

Lass dich darauf ein, ohne Erwartungen, ohne Wertung und siehe selbst, was passiert.

Lass dich drauf ein. Versuche Yoga eine faire Chance zu geben, vielleicht auch zwei oder drei. Wie auch bei anderen Sportarten, bei Ärzten und Lehrern – nicht jeder Lehrer passt zu jedem Studenten, nicht jede Yoga-Art passt zu jedem Yogi. Besuche verschiedene Klassen verschiedener Lehrer, um den Stil zu finden, der zu dir passt. Eine Übersicht der gängigsten Yoga-Arten habe ich hier für dich zusammengestellt. 

Kein Meister ist bisher vom Himmel gefallen und das muss auch gar nicht das Ziel sein.

Lass dich nicht entmutigen. Yoga braucht Zeit. Denn es bedeutet eben nicht, möglichst biegsam zu sein und jede Asana so auszuführen, wie sie auf den Bildern „korrekt“ dargestellt wird. Du und dein Körper, ihr seid einmalig, so auch dein Körperbau, deine Geschichte und deine Voraussetzungen. Mit einem*r gutem*n Yogalehrer*in, Übung und Geduld kannst du ein Verständnis für deinen Körper entwickeln und die Übungen nach deinen Bedürfnissen passend ausrichten. 

Wie du deinen Yoga-Stil finden kannst bzw. welche verschiedenen Arten von Yoga es eigentlich gibt, habe ich für dich hier zusammengefasst.

Bleib bei dir, achte auf dich und lass dich darauf ein.

Alles Liebe & Namasté

Deine Ines

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